Stationäre Hilfe

Räume bieten

Räume für korrigierende Erfahrungen in einem belastbaren heilpädagogischen und therapeutischen Milieu.

Ein verlässliches Milieu für korrigierende Erfahrungen

Mit unseren familiären Lern- und Lebensorten bieten wir dem Kind und Jugendlichen einen angemessenen Raum zur Korrektur schädigender Erlebens- und Verhaltensmuster. Verlässliche, Mitarbeiter/innen, die zum Teil mit in den Kinderhäusern leben, garantieren und gestalten mit herzlichem, ehrlichem Engagement und einer hohen persönlichen Kompetenz, unser heilpädagogisches Milieu.

Aufnahmekriterien und Problembereiche

Unser stationäres heilpädagogisches Jugendhilfekonzept wurde für die Aufnahme von Kindern entwickelt, deren Entwicklungsdefizite und Persönlichkeitsbeeinträchtigungen sich oft in destruktiven Denk-, Fühl- und Verhaltensmustern zeigen und zu deren Überwindung stationäre heilpädagogische Hilfe notwenig ist.

Aufgenommen und betreut werden Kinder mit strukturellen und funktionellen Entwicklungsbeeinträchtigungen sowie Kinder mit Merkmalen psychoneurotischer Symptomatik und jugendpsychiatrischen Störungsbildern (Anschluss an eine klinische Behandlung und Untersuchung), die Folge von frühkindlichen Mangelerfahrungen bzw. Traumatisierung und/oder chronischer Frustration mit psychischer Fehlentwicklung sind. Unseren besonderen Schwerpunkt sehen wir in der Hilfe und Förderung frühdeprivierter und frühtraumatisierter Kinder, z.B. infolge von beeinträchtigenden Beziehungs- und Erziehungsverhältnissen.

Unsere Zielgruppe für stationäre Hilfe

Bei uns können Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts ab 4 Jahre bis max. 14 Jahre aufgenommen werden, für die die Notwendigkeit der außerfamiliären stationären heilpädagogischen Hilfe indiziert ist. Je nach Bedarf kann die stationäre Hilfe bis über die Volljährigkeit hinaus erfolgen. Rechtsgrundlage für die Aufnahme bei uns sind §§ 27, 34, 35, 35a sowie § 41 (bei Bedarf) des SGB VIII (KJHG).